Künstlerwerkstatt Hülben für traditionelles und modernes Kunsthandwerk

Kunst entsteht durch "Handeln"  Sabine Kächele

Sigrid Kasparian - Band- und Kammweben

Schon als Kind habe ich gesponnen..., nachdem mein Vater ein altes Spinnrad vom Dachboden restauriert hatte. Als ich auf die Schwäbische Alb zog, entdeckte ich die Spinnerei als Hobby wieder. Die lückenlose Verarbeitung der Schafwolle von der Schur bis zum fertigen Kleidungsstück hat mich besonders beschäftigt, und es ist mir gelungen, alle Arbeitsschritte vom Waschen der Wolle über das Kämmen und Spinnen bis hin zum Stricken ohne maschinelle Hilfe durchzuführen. Gerne zeige ich diese Techniken bei Ausstellungen oder Vorführungen für Kindergärten und Schulen. Auch die Bandweberei gehört in den Bereich des Textilen. Den Anstoß zum Brettchenweben bekam ich durch die Tatsache, dass Hülben im historisch wichtigen Gelände einer keltischen Siedlung liegt und die Brettchenweberei schon von den Kelten praktiziert wurde. Im Laufe der letzten Jahre hat sich auf der vorderen Alb die Keltengruppe Riusiava (http://www.keltengruppe-riusiava.de) gebildet, an deren Gewandungsaus- rüstung einschließlich der brettchengewebten Schmuckborten ich massgeblich beteiligt bin. Eine andere, vielleicht noch ältere Technik des Bandwebens, ist das Kammweben. Hier habe ich meine Grundausbildung bei Anneliese Bläse (http://www.gewebte-baender.de/) bekommen. In beiden Techniken biete ich laufend Kurse in der Hobby-Künstlerwerkstatt an, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder im Rahmen der Hector-Kinderakademie oder in Kinderferienprogrammen. Das Bandweben ist eigentlich eine Sonderform des allgemeinen Webens. Daher ist es naheliegend, dass ich mich auch mit frühgeschichtlichen Webrahmentypen beschäftigt habe. Nach ausführlichen Recherchen habe ich funktionstüchtige Modelle von Horizontal-, Gewichts- und Rundwebrahmen gebaut, die in der Hobby-Künstlerwerkstatt vorgeführt werden können. Gerne schlage ich dabei auch eine Brücke ins Altertum zu den biblischen Texten, in denen die Weberei erwähnt wird.

Werke von Sigrid Kasparian

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Doris Wechselberger-Pfeifer - Glasperlendrehen und Glasschmuck herstellen

Glas hat mich schon immer fasziniert: Bereits als kleines Mädchen konnte man mich am Weihnachtsmarkt für Stunden vorm Glasbläser "abstellen". Gedauert hat es aber dann doch noch gut 30 Jahre, bis ich bei einem Glaswochenende eine Perlendreherin kennen lernte und dem "Virus Glasperle" verfallen bin. Das ist nun gut 14 Jahren her. Nach einem grundsätzlichen Kurs in Köln arbeite ich inzwischen hauptsächlich autodidaktisch. Neue Techniken erarbeite ich mir mit Tutorials in Fachliteratur und dem Internet. Für ganz ausgefallene Techniken "gönne" ich mir ab und an eine "Perlenauszeit" vom Alltag- letztens einen Workshop über Murriniherstellung bei dem japanischen Glaskünstler Akihiro Okohama. Ein großes Thema ist neu auch die Replikation alter keltischer Perlenfunde. Meistens aber lasse ich mich von diesem herrlichen Werkstoff Glas einfach treiben, schwelge in den leuchtenden Farben und setzte um, was so an Ideen zu mir kommt"

Werke von Doris Wechselberger-Pfeifer

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W.S. - Schnitzen

Schon immer arbeitete ich gerne mit Holz. Als Kind habe ich schon geschnitzt, jedoch aufgrund von Beruf, Familie usw. das Hobby nicht weiterbetrieben. Vor ca. 20 Jahren war dann im Stift in Bad Urach ein Schnitzkurs ausgeschrieben, an dem ich teilgenommen und mit dem Schnitzen wieder begonnen habe. Das Schnitzen hat mir sehr viel Spaß gemacht, weshalb ich dieses Hobby bis heute ausübe.

 

 

 

 

 

 

Werke von W.S.

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Ulrich Scheu - Drechseln

Schon in jungen Jahren begann ich mit dem Drechseln an Opas historischer Holzdrechselbank, die ausschließlich mit Muskelkraft angetrieben werden konnte. Schnell „bastelte“ ich einen Elektromotor an die Drechselbank und erreichte dadurch eine enorme Erleichterung beim Drechseln. Es war mein „erster Auftrag“ als Junge für den Orstansässigen Wagner Sensengriffe zu drechseln. Für ein Stück bekam ich damals 1,-- DM. Dieser Moment ist heute noch unvergess lich! Die Familie und der Bau eines Eigenheims unterbrachen für längere Zeit das Drechseln. Auf verschiedenen gebrauchten Maschinen wagte ich mich dann an immer komplexere Aufgaben. Seit ca. 15 Jahren drechsele ich ohne längere Pausen und habe sehr viel Freude daran.

 

 

 

 

 

 

Werke von Ulrich Scheu

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Winfried Rein - Drechseln

 

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Werke von Winfried Rein


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Perlenfädeln K.B.

Im November 2003 habe ich mir den „Perlen-Virus“ eingefangen und zunächst Halsketten in einfachen Techniken aus Rocailles gefädelt und gehäkelt. Nach und nach habe ich die unterschiedlichen Techniken erlernt, mein Können und Wissen laufend erweitert. Die Techniken sind sehr alt und sind oft nach Naturvölkern benannt, die ihren Stammesschmuck aus bzw. mit Perlen gefertigt haben. Die Ursprünge liegen beispielsweise in Afrika, Asien oder in Amerika. Es gibt Techniken wie Ndebele (afrikanisch) oder Oglala und Peyote (indianisch). Moderne Abwandlungen sind z.B. Cellini oder Spiral Rope. Auch in Europa sind die Glasperlen als dekoratives Element traditionell verankert: Man findet sie auf den 'Schäpeln' (Trachtenhauben – z.B. im Schwarzwald) wieder. Im Jugendstil wurden sie auf Krägen, Stulpen und Taschen gestickt und eingestrickt. In der Wiener Werkstätte entstanden u.a. ganze mit Rocailles gehäkelte oder bestickte Taschen. Die moderne 'Perlenschmuckwelle' kommt aus dem englischsprachigen Raum; in den USA und Großbritannien gibt es sehr viele wahre Künstlerinnen auf diesem Gebiet. Inzwischen haben sich europaweit - darunter in Deutschland, Frankreich, Ungarn und Rußland - etliche weitere Künstlerinnen etabliert. Und: Es gibt auch Männer! Alle gezeigten Stücke wurden von mir selbst aus Rocailles verschiedener Größen, Glasschliffperlen, Glaswachsperlen und z.T. echten Edelsteinperlen hergestellt. Zum großen Teil arbeite ich nach Anleitungen verschiedener Designer/-innen..

Werke von K.B.

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